(Sir Benjamin Rabauke)Man glaubt doch glatt, das 6 Milliarden Menschen, jeder einzelne von ihnen in seiner eigenen kleinen Welt lebt. Und gibt es eine übergeordnete Realität? Eine diktierte vielleicht? Einen gemeinsamen Nenner auf den man sich einigen kann? Das ist von Kultur zu Kultur verschieden. Und diese Realität beinhaltet, was des Menschen Beschränktheit gerade noch zulässt. Platzt ein nicht von Menschen in seinem täglichen Dressurreiten zugelassenes Ereignis nicht in das übliche Raster, wird es als Wunder, wenns passt, falls es mehrere gesehen haben, anerkannt. Erlebt aber ein einzelner Mensch etwas herausstechendes, zweifelt man gerne sogleich an seinem gesunden Menschenverstand. Was ist der gesunde Menschenverstand? Eigentlich ein Verstand, der nur ein beschränktes Verstehen beinhaltet.
Ein Verstehen auf das sich viele Menschen geeinigt haben. Ob schlaue oder dumme, das interessiert nicht, Hauptsache, man bürstet das Ungewöhnliche wieder gewöhnlich. Ausserdem werden Leistungen von Menschen immer überbewertet. Werden herausragende Leistungen von Tieren erbracht, dann wird an dem Verstand des bezeugenden Menschen gezweifelt, das Tier dämonisiert und im schlimmsten Falle gar eingeschläfert. Nur weil angeblich Gott (mit welcher Stimme denn und in welchem Wolkenkörper) dem Menschen gesagt haben soll: Machet Euch die Erde untertan. Das glaube ich nicht, das können Menschen nicht, da fehlt ihnen die Demut und auch der Respekt vor der Schöpfung. Das ist eine selbstverbreitete Lüge. Ich könnte jetzt sagen, das hat man uns Katzen auch erzählt, aber Katzen lügen nicht. Nicht bei solchen wichtigen Dinge des Lebens. Wir sind einfach da, schauen wo wir uns einbringen können. Schliesslich hat auch uns der Schöpfer oder die Natur oder jetzt nur mal für die Atheisten, die evolutionäre Kraft auch uns Katzen reich beschenkt mit allerlei Gaben. Und das kann man selbst in vielen Menschenbüchern nachlesen. Bei den alten Aegyptern schätzte man uns, aber auch in vielen anderen Kulturen. Nur die Wertschätzung der chinesischen Restaurants sagt uns gar nicht zu (dieses Mörderpack). Wir sind unentbehrlich für die Menschen der heutigen Zeit, aber auch für die Restwelt. Und natürlich bin ich und meine Frau das auch für unser Menschenwesen, dem wir schon aus mancher Patsche helfen mussten. Auch hat er sehr oft unsere heilerischen Fähigkeiten in Anspruch nehmen müssen. Auch wir sind wirkungsvolle Geistheiler, nur schöpfen wir aus einem Fundus, der uns dies immer nur in Demut vor der Schöpfung machen lässt. Wir sind gute Aerzte, aber ich glaube, die Menschenaerzte sehen uns als solches nicht gerne, da sie uns um unser Wissen zu sehr beneiden. Auch werden sie an diesem Punkt aeusserst primitiv, in dem sie uns auf unsere Grösse reduzieren, und auf unsere andere Sprache, auch speziellen Angewohnheiten und Gepflogenheiten. Sie verlangen von uns dieses halbfertige, löchrige Staatsexamen und fragen Wissen ab, welches sie sich vorher angelernt haben. Wir indes haben dieses Wissen in uns einfach so drin und wenden es bei Bedarf und Notwendigkeit einfach an.
Und singen und tanzen können wir auch, wir wissen auch gut zu speisen, auch wenn ihr uns (mein Mensch ist da eine Ausnahme) meistens zu schlechtem Essen zwingt. Nur Musik, das macht ihr Menschen ganz gute, oh Mann. Und auch gute Filme. Aber das kann man von mir auch kriegen. Schliesslich habe ich und meine Frau mit Menschenfreunden eine Katzenoper eingespielt und wer ein komödiantisches Video von mir mit meinem Swami sehen möchte, der kann das gleich im Anschluss nach dem Lesen dieses Artikel auch gleich tun.
Also seid demütig und übergebt euch nicht dauernd.
Sir Benjamin Rabauke
Presenting the holy man
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